Der Lichtsucher.

Für einen vollblinden Menschen gibt es leider sehr wenig Möklichkeiten zu prüfen, ob das Deckenlicht im Wohnzimmer an oder aus ist. Möklichkeit 1: Man fässt an die Glühbirne. Autsch! Hab ich mir schon wieder die Flossen verbrannt! Das muss also nicht unbedinkt sein. Möklichkeit 2: Man kauft sich bei einem ausgesuchten Hilfsmittelhändler ein bestimmtes Gerät für solche Situationen. Klein, leicht und überall mit hin nehmbar. Das Spitiell angefertigte Gerät kann man an einem Schlüsselbund befestigen. So ist es also immer dabei. Was kann nun dieses kleine Helferlein? Hält man einen Knopf der sich auf dem Gerät befindet gedrückt, ertönt ein Hoher durchgehender Piepton der einem signalisiert, ob das Tageslicht zum Fenster herein scheint oder ob das Deckenlich noch an ist. Wird jedoch ein tiever Piepton ausgegeben, so gibt es keinerlei Lichtquellen mehr. dies könnt Ihr am folgenden Hörbeispiel hören.

Veröffentlicht von

Jeffrey Baake

Hallo. Mein Name ist Jeffrey Baake. Ich möchte mich euch gerne vorstellen. Von Geburt an bin ich vollblind. Ich besuchte von 1993 bis 2005 die Blinden-Sehbehinderten Schule in Königs-Wusterhausen. Davor hatte ich 2 Jahre auch in der gleichen Einrichtung Vorschule. Von 2005/2006 bin ich in die Stadt Chemnitz gekommen um dort für 1 Jahr ein Berufs-findungsjahr zu absolvieren. Leider brachte mir das nicht wirklich viel, weil dort nicht darauf geachtet wurde, dass ich von der 5ten bis 10ten Schulklasse als LB (Lernbehindert) eingestuft wurde, da ich ein großes Problem mit dem Schulfach Mathematik habe. Leider ergab sich zumindest auch nicht in Chemnitz die Möklichkeit mich in dieser Sache zu fördern. Naja sei es drum. Ich stehe trotz alledem mit beiden Beinen fest im Leben. Zwar gehe ich keinem Traumberuf nach, bin aber mit der jetzigen Situation zu frieden. Ich habe meine eigene kleine Wohnung in der ich auch alleine lebe und dort tun und lassen kann was ich will. Z.b. Audiobeiträge machen und vieles vieles mehr.

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